Fettabsaugung bei Männern

Oft konfrontieren uns nicht nur übergewichtige Männer mit ihrer Vorstellung, sich das Fett absaugen zu lassen, anstatt es mit Diäten und Sport zu versuchen. Getreu dem Motto:

„Ich geh zum Arzt und das Fett wird innerhalb weniger Stunden abgesaugt.“

Die Anzahl und die Verteilung der Fettzellen im Körper sind genetisch festgelegt. Sie verändern sich selbst bei einer Gewichtszunahme nicht. Fettzellen blähen sich nur auf. Das Ziel einer Fettabsaugung ist also die Reduzierung der Fettzellen in Problemzonen. In den behandelten Gebieten können nach der Fettabsaugung nur die verbleibenden Fettzellen wieder wachsen. Der Körper wird aber weiterhin „zu viele Kalorien“ speichern. Wenn das in der abgesaugten Körperregion nicht mehr funktioniert, wird er neue Problemzonen schaffen.

An manchen Stellen des Körpers bilden sich Fettdepots, die selbst durch Diäten, Muskeltraining und sportliche Aktivitäten nicht abzubauen sind. Typische Problemzonen sind die Brüste des Mannes, der Rücken, die Hüften, die Beine, die Oberarme und auch das Kinn.

Zunächst sollte man aber wissen, dass Fett in Form von Fettzellen vom Körper als Energie gespeichert wird. Dieser Vorgang ist in vertretbaren Mengen also ganz normal. Fällt die Ernährung eines Menschen jedoch zu kalorienreich aus, werden die Fettzellen größer, was zum Anwachsen von Fettpolstern führt. Durch Bewegung wird Fett in Energie umgewandelt, mit der Folge, dass die Fettzellen wieder schrumpfen. Ausgenommen von diesem Prozess sind sogenannte Problemzonen. Hier müsste praktisch erst das ganze Körperfett abgebaut werden, bis es schließlich auch zum Abbau der hartnäckigen Zonen kommt.

Davon betroffen sind, wie bereits erwähnt, die Problemzonen am Rücken und Bauch, der Hüfte, den Beinen und dem Gesäß oder der Oberarme. Auch an Knöcheln, dem Knie oder am Kinn kann es zur Entstehung von ungeliebten Fettpolstern kommen. Oftmals haben diese störenden Polster aber auch eine genetische Ursache und sind nicht mit unkontrollierten Essgewohnheiten zu begründen.

Verfahren der Fettabsaugung

Zu den gängigsten Verfahren der Fettabsaugung zählt die Tumeszenz-Methode, bei der man ein Betäubungsmittel sowie eine Kochsalzlösung in das zu behandelnde Fettgewebe injiziert. Auf diese Weise kommt es zu einer Verengung der Gefäße und zur Aufweichung des Gewebes. Nach einer „Einwirkzeit“ von zirka 30 Minuten lassen sich die Fettzellen leicht absaugen, wobei wir uns mit der vibrationsunterstützten Methode einen zusätzlichen Mehrwert für den Patienten verschaffen. Bei dieser Vibrationstechnik wird das Fett mit feinen Kanülen abgesaugt. Die Kanülen werden hier durch unauffällige Hautschnitte unter die Haut eingeführt und etwa 4000 bis 8000 Mal in der Sekunde gerüttelt.

Mithilfe einer Fettabsaugung, bei der es zu einer kompletten Entfernung der Fettzellen kommt, ist es möglich, die störenden Problemzonen nachhaltig zu beseitigen. Grundsätzlich sollte man eine Liposuktion jedoch nur dann durchführen lassen, wenn sportliche Aktivitäten oder Diäten nicht den gewünschten Erfolg bringen. In solchen Fällen kann eine Liposuktion, bei der man die Fettzellen dauerhaft entfernt, sehr hilfreich sein. Die Fettabsaugung beschränkt sich also auf bestimmte Problemzonen des Körpers und wird zu deren Formung und gezielter Fettreduzierung eingesetzt.

Zur allgemeinen Reduzierung von Gewicht ist die Fettabsaugung nicht geeignet. Sie ist kein Ersatz für eine gesunde, ausgewogene Ernährung im Sinne einer Diät.

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Anästhesie:
örtliche Betäubung oder Narkose
Stationärer Aufenthalt:
ambulant oder 1 Übernachtung
Fadenentfernung:
nach 14 -21 Tagen
Sport:
nach 4 - 6 Wochen (uneingeschränkt)
OP-Dauer:
ca. 1 - 3 Stunden
Duschen:
sofort möglich
Gesellschaftsfähig:
nach ca. 2-3 Tagen
Narben:
nicht sichtbar